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Oberster Gerichtshof der Philippinen bestätigt Urteil des Berufungsgerichts zur Regularisierung von Vertragsbediensteten bei PLDT

26.03.24

Oberster Gerichtshof der Philippinen bestätigt Urteil des Berufungsgerichts zur Regularisierung von Vertragsbediensteten bei PLDT

Nach fast acht Jahren Rechtsstreitigkeiten haben Tausende von Vertragsarbeitern, die bei PLDT, dem größten und etabliertesten Telekommunikationsunternehmen der Philippinen, beschäftigt sind, einen wichtigen Sieg errungen. Dieser Durchbruch geht auf eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs zurück, die in den letzten Monaten ergangen ist.

PLDT feiert sein 96-jähriges Bestehen und ist ein börsennotiertes Unternehmen, das sowohl an der philippinischen Börse als auch an der New Yorker Börse notiert ist. Das Unternehmen bietet ein breites Spektrum an Festnetz- und Mobilfunkdiensten an und rühmt sich einer Belegschaft von über 17 Tausend Mitarbeitern (Stand 2022).

Im Jahr 2016 wurde das Unternehmen in einen Tarifstreit mit einer seiner Betriebsgewerkschaften verwickelt. Daraufhin schaltete sich das Ministerium für Arbeit und Beschäftigung (DOLE) in die Untersuchung ein und schloss sich schließlich den Forderungen der Gewerkschaft an. Im Jahr 2018 erließ das DOLE eine Richtlinie, die die Regularisierung von mehr als 7.000 Vertragsbediensteten anordnete.

PLDT focht diese Richtlinie an und brachte die Angelegenheit noch im selben Jahr vor Gericht. Das Berufungsgericht erließ daraufhin ein Urteil, das auf gemischte Reaktionen stieß, woraufhin PLDT, der frühere DOLE-Sekretär und die betroffene Gewerkschaft weitere Berufungen einlegten.

Der Oberste Gerichtshof hat nun das Urteil des Berufungsgerichts aus dem Jahr 2018 bestätigt und bekräftigt, dass PLDT Vertragsbedienstete, die in Kernfunktionen wie Installation, Reparatur und Wartung tätig sind, regularisieren muss - was für den Betrieb des Unternehmens unerlässlich ist.

Arthur S. Castillo, Präsident der UNI-Mitgliedsorganisation Communications Workers of the Philippines (CWP), äußerte sich zufrieden: "Wir freuen uns über die endgültige Schlussfolgerung, in der anerkannt wird, dass Vertragsbedienstete, die unter der direkten Kontrolle und Aufsicht des "auftraggebenden" Unternehmens arbeiten, die gleichen Rechte wie reguläre Beschäftigte verdienen."

Der UNI-Regionalsekretär für Asien und den Pazifik, Rajendra Acharya, lobte die Gewerkschaft für ihre Beharrlichkeit, mit der sie den Fall bis vor den Obersten Gerichtshof gebracht hat, und übermittelte Solidaritätswünsche: "Ich freue mich über diese Entwicklung und gratuliere der Gewerkschaft zu diesem bedeutenden Meilenstein, den sie durch ihren beharrlichen Kampf erreicht hat."

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